Geschichte

Veröffentlicht am Dienstag, 3 März, 2009 um 23:33 von admin.
Kategorien:Allgemein.

Die offizielle Geschichte des Seifenkistenteams MadStu & MaxRö begann am 20.12.2005 als Schnapsidee (im wahrsten Sinne des Wortes) auf einer Geburtstagsfeier. Dazu sollte man aber wissen, dass die eigentliche Leidenschaft, Schrott zusammenzubasteln und zum Fahren zu bringen, bereits in den Beginn unserer Teeniezeit zurückreicht. Damals haben wir im Keller unserer „Elternhäuser” einen alten Handwagen mit Lenkrad und Sitz versehen und fertig war unsere erste „Seifenkiste” (MadStu & MaxRö, Modell 1.0 „Rolli”).

Nun aber wieder zurück ins Jahr 2005. Die Idee, die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen war geboren und eine bereits recht rostig gewordene Freundschaft wurde wieder frisch geölt. Wir setzten uns das Ziel, im Jahr 2006 mit einer konkurrenzfähigen Seifenkiste am „Prix de Tacot” in Leipzig, teilzunehmen.  Schnell wurden erste Kooperationen geschlossen. Zum Einen mit der Autoverwertung Richter als Teilelieferant und zum Anderen mit der Museumsfeldbahn Leipzig-Lindenau als Bauort und als Know-how Geber - dafür an dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Vereinsmitglieder, die wir doch recht oft von ihrer eigentlichen Arbeit abgehalten haben. Unsere Vorlage und unser Motto für die Kiste war der Film „MadMax”. Ein Fahrzeug nach dem Vorbild der rostigen Wüstenbuggys aus dem Film sollte entstehen. An dieser Stelle entstand nach langem erfolglosem Überlegen auch unser Teamname, der sich mit dem nun vorhandenen Hintergrundwissen über das Team eigentlich von selbst erklären sollte. Am 14.05.2006 war es soweit, die Bauzeit musste bis zum letzten ausgereizt werden -  doch es war geschafft, unsere Schnapsidee war Realität. Wir standen am Start beim 15. Prix de Tacot in Leipzig (MadStu & MaxRö, Modell 2.0 „MadMax”).

Nun könnte man an dieser Stelle ja sagen: „O.k., wir hatten unseren Spaß, die Schnapsidee wurde umgesetzt und das war’s.” - Aber wir und alle Beteiligten fanden so viel Freude an dieser Sache, dass eine Fortsetzung unumgänglich war. Was nun erst einmal her musste, war eine eigene Werkstatt. Schließlich wollten wir die Feldbahner wieder ihre Arbeit machen lassen. Nach kurzer erfolgreicher Suche fanden wir in Lindenau eine Garage, von Größe und Lage genau nach unseren Vorstellungen. Ab September 2006 waren wir Mieter und konnten nun mit der Einrichtung beginnen. Nachdem die nötigsten Dinge besorgt waren (Werkbank, Schweißgerät…) begannen auch schon die Planungen für das Jahr 2007. Alles sollte etwas professioneller und organisierter werden.  Dazu fanden wir die Reudnitzer Brauerei mit der Marke „Sternburg” als Unterstützer, die dem Team einheitlich die Farbe rot verlieh und auch einige neue Mithelfer anzog - ob es am gesponserten Bier lag? Natürlich war es für uns, auch aufgrund der vielen leeren Sterburgflaschen, die uns stets während der Bauzeit als Muntermacher dienten und nun die Garage schmücken, unumgänglich mit Sternburg zu kooperieren.

Am 09.06.2007, nach neunmonatiger Bauzeit,  starteten wir mit unserem roten Sternburgrenner bei unserem ersten Auswärtsrennen - beim Prix de Saloppe in Dresden (MadStu & MaxRö, Modell 2.1.1 „Starcastle United”). Diese Kiste ist ein Aufbau auf dem Vorjahresmodell. Zwei Wochen später, am 24.06.2007 war es dann wieder so weit - 16. Prix de Tacot in Leipzig - unser zweiter. Mit einer leicht verbesserten Variante des Dresdner Modells und circa 30 Leuten als Teamhelfer konnten wir das erste Mal so richtig für Furore sorgen und uns in die Herzen der Zuschauer fahren (MadStu & MaxRö, Modell 2.1.2 „Starcastle Sterrari”). Dies gelang auf ganzer Ebene.